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Branchentreffen, Mittwoch, 21. März 2018

Mitarbeiter der SUVA referieren zum 100-jährigen Jubiläum, zum SUVA-Obligatorium und zum Thema des Tages: Stolpern

SVZ-Frühjahrs-Branchentreffen zum Thema Stolpern

Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums hat sich die Suva an diesem Branchentreffen des SVZ von Mittwoch, 21. März im swissôtel Zürich präsentieren können. Ihre Daseinsberechtigung hat sie nicht beweisen müssen, die ist wohl landauf, landab unbestritten. Dass man sich zwischendurch auch wieder mal Gedanken zum Beitragssatz macht, das sei den Mitgliedern aber ebenso erlaubt.

Gleich 3 VertreterInnen der Suva haben sich an diesem Anlass für die Suva stark gemacht: Reto Odermatt von der Suva Wetzikon, Verantwortlicher im Kunden­management, Frau Francine Schlatter, Präventionsspezialistin Freizeitunfälle, Marc Flammer, Reha-Trainer und Sportkoordinator.
Gegründet wurde die Suva 1918 in einer Industrieumgebung. Heute ist die NBU-Präventation sehr wichtig, mit einem Verhältnis von 3:2 sind klar mehr Freizeit- als Berufsunfälle zu verzeichnen.

Die Schreinereien sind in die Klasse 18S eingeteilt und gehören zu den rund 50% aller Betriebe, die obligatorisch bei der Suva versichert sind. Gegenüber den Gründerjahren hat sich das Gefahrenpotenzial sicher stark verringert, dazu hat nicht unwesentlich die Suva selber mit ihrer Aufklärungs- und Präventionsarbeit beigetragen.
Andererseits hat das Gefahrenpotenzial in der Freizeit sehr stark zugenommen. Denken wir an Sportarten wie Gleitschirmfliegen oder Bungy Jumping, um mal zwei augenfällige Beispiele rauszupicken.
Die gesellschaftliche und technologische Entwicklung tragen auch nicht unbedingt zu einem sichereren Benehmen im Berufs- und Freizeitumfeld bei, denke wir an den Gebrauch des Handys, dem in den wenigsten Händen ein wirklich verant­wortungsvolles Handling zugestanden wird. Täglich können wir im Strassenverkehr gleich mehrere negative Beispiele ausmachen, ob am Steuer oder aber ohne Steuer zu Fuss oder mit dem Fahrrad unterwegs. Eigentlich ist es ein Wunder, dass nicht mehr passiert!

Im Zusammenhang mit dem Thema des Branchentreffens: «Stolpern ist sturz­gefährlich» haben die Teilnehmer anhand eines Bilderrätsels feststellen können, welche Situationen täglich den Spreu vom Weizen trennen und es wird wohl jeder/jedem unter uns nur allzu geläufig sein, was man da in den kleinen Bild-Beispielen (ähnliche Ausgangssituation, mit und ohne lauernde Gefahr) hat erkennen können. Oder es läutet einen in den Ohren über unlängst im Bekannten­kreis Erfahrenes. Oft ist es einfach nur Unachtsamkeit, die lauernde Gefahren akut werden lassen. Ein Teilnehmer hat eine kritische Frage nach den Werbe­aktivitäten der Suva gestellt, man könne deren Spots zur Zeit gleich mehrmals am gleichen Abend im Fernsehprogramm ausmachen. Das ist im Zusammenhang mit den Aktivitäten rund um das 100-jährige Jubiläum sicher auch gewollt so... aber was man den Spots zugute halten muss: Sie sind gut! Mit etwas Humor und dem Blickwinkel für das Wesentliche tragen sie zur Sensibilisierung des Zuschauers bei. So gesehen ist das Ziel erreicht und die Kosten für die Spots werden kaum Niederschlag in den Prämien finden.

Im Anschluss an das Tagesthema haben sich die Teilnehmer und die Suva-Delegierten zusammen beim Mittagessen weiter ausgetauscht, um dann gerüstet für den weiteren Tagesverlauf aufzubrechen und sich möglichst stolperfrei Richtung Feierabend zu bewegen. Etwas mehr Teilnehmer hätte man sich gewünscht, die Diskussion hätte das sicher beflügelt.

für den SVZ Marcel Künzi, Ende März 2018

 

 

Zum 100-jährigen Jubiläum der SUVA.

Präsentation zum Thema «Stolpern ist stuzgefährlich»