Portraits
Dominik Gehrig
Wie sieht dein beruflicher Werdegang aus?
Ich habe die Lehre als Schreiner abgeschlossen und anschliessend die Ausbildung zum Werkmeister und Schreiner-Techniker absolviert. Seit fast elf Jahren bin ich bei der Firma Bertschinger AG tätig. Begonnen habe ich als Projektleiter, heute leite ich die Schreinerei, gehöre zur Geschäftsleitung und bin zudem Mitinhaber.
Bildest du auch Lernende aus?
Ja, wir bilden Lernende aus! Direkt im Betrieb bin ich zwar nicht mehr in der Ausbildung tätig, als Prüfungsexperte engagiere ich mich jedoch aktiv. In unserer Schreinerei lernen aktuell acht Personen, im Holzbau sieben. Zudem haben wir bereits zwei kaufmännische Lernende ausgebildet. Auch überlegen wir, künftig Zeichnerinnen und Zeichner auszubilden. Die Grundbildung ist für die Schreinerbranche weit mehr als Ausbildung. Sie ist eine wertvolle Investition in die Zukunft, in die jungen Fachkräfte von morgen.
Was war deine Motivation, Teil des Vorstandes zu werden?
Gerne möchte ich der Branche, die mir viel ermöglicht hat, etwas zurückgeben. Ich möchte aktiv mitgestalten und anpacken. Gleichzeitig bietet die Position die Gelegenheit, das Netzwerk zu erweitern und neue Perspektiven kennenzulernen.

Was sind deine Ziele im Vorstand?
Ich möchte die Zusammenarbeit und Offenheit unter den Schreinereien im Kanton Zürich weiter fördern. In unserem Betrieb in Bubikon sind die Türen stets offen für Diskussionen zu Themen wie Maschinen, Software oder weiteren Anliegen aus der Praxis. Mir ist wichtig, dass Erfahrungen und Ideen aller Beteiligten Gehör finden. Zudem hoffe ich, die Perspektiven und Anliegen größerer Betriebe einbringen zu können, um eine noch umfassendere Diskussion zu ermöglichen und gemeinsame Lösungen zu entwickeln, von denen die gesamte Branche profitiert.
Was hat sich in dieser Zeit in der Schreinerbranche (Schwerpunkt Ausbildung) verändert?
In der Ausbildung hat sich viel Positives entwickelt, und der Beruf geniesst ein hohes Ansehen sowie eine gute Sichtbarkeit. Gleichzeitig gibt es neue Herausforderungen, vor allem im Planungsbereich. Wir benötigen Mitarbeitende, die in der Lage sind, die zunehmend komplexeren Systeme zu bedienen. Hier hätte ich mir von der Bildungsreform mehr Innovation gewünscht. Ziel sollte es sein, eine breitere Masse an Personen anzusprechen und die Branche langfristig zukunftsfähig zu gestalten.
Ist die Generation Z wirklich anders in der Ausbildungszeit als die Generation X (geboren 1966-1980) oder die Generation Y (geboren 1981-1995)?
Die Generation Z setzt sich stärker für ihre Bedürfnisse ein und wehrt sich gegen unfaire Praktiken. Dennoch glaube ich, dass die Unterschiede zwischen den Generationen kleiner sind als oft angenommen. Als Unternehmen müssen wir dies akzeptieren und annehmen, um erfolgreich zu sein. Ich bin der Meinung, dass die Ausbildung eigener Fachkräfte zu einem wichtigen Teil des Erfolgs für ein Unternehmen wird.
Welche Passion hegst du gegenüber deinem Beruf?
Von Anfang an hat mich die Kombination aus dem Schreinern und der Informatik und Digitalisierung begeistert. Bereits nach der Lehre begann ich mit der CNC-Technologie zu arbeiten und mein Interesse an CAD-Systemen wuchs schnell. Bei der Bertschinger AG durften wir bereits zahlreiche Projekte in diesen Bereichen umsetzen. Die Verbindung von traditionellem Handwerk und moderner Technik motiviert mich täglich aufs Neue.
Welche Ziele hast du in deinem Beruf?
Mein Ziel ist es, sichere und attraktive Arbeitsplätze zu schaffen und die Firma kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Liebste Schreinerarbeit (selber gemacht oder gesehen):
Wir haben eine breite Palette von Aufträgen ausgeführt. Besonders stolz bin ich jedoch auf unsere Arbeiten im Headquarters Zürich, wo wir bereits fünf Co-Working-Büros ausgebaut haben. Die Gestaltung mit Farbe, Form und Materialien ist dort aussergewöhnlich.
Hast du Familie/wenn ja, wer gehört dazu?
Meine Familie bedeutet mir sehr viel. Dazu gehören meine Frau Janine und unsere beiden Söhne Fynn und Liun. Als mein treuster Wegbegleiter im Berufsleben gehört auch Martin Stalder zu meiner Familie.
(Wie) engagierst du dich politisch?
Ich wähle und stimme ab.
Was ist dein Hobby/deine Hobbys?
In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit Sport, insbesondere Biken und Skifahren. Auch die Informatik fasziniert mich, worin ich mich stetig weiterbilde. Dazu bin ich im Unihockey mit und für meine Kinder sehr engagiert.
Als Ausgleich zum Berufsalltag unternehme ich...:
Um einen Ausgleich zum Berufsleben zu schaffen, verbringe ich gerne Zeit mit meiner Familie und treibe Sport. Am liebsten Sport mit der Familie.
Welches Buch liegt zurzeit offen?
Ich bevorzuge Podcasts und Hörbücher, die ich querbeet höre.
Wofür bist du bei deinen Kollegen/Kolleginnen bekannt?
Das müssten wohl am besten diese beantworten. 😉
Welches Mott/Spruch hat dich geprägt?
«Wichtig isch, dass mer öbis macht!»
Wenn du ein Talent wählen könntest, welches wäre das?
Gerne hätte ich ein ähnliches Talent für Sprachen wie meine Schwester.

News
Projekt Holzzauber
Projekt Holzzauber
Challenges für Schreinerlernende
Drei Challenges beinhaltet das Projektzauber – pro Lehrjahr eine. Die ersten Arbeiten konnten nun präsentiert und beurteilt werden. Gleich mehrere Preise in verschiedenen Kategorien hat Nina Strassmann abgeräumt.
Mit dem Projekt Holzzauber hat Initiant Christian Mettler ein einzigartiges Format geschaffen, das Schreinerlernende aller Lehrjahre herausfordert. Jedes Lehrjahr erhält dabei seine eigene, spezifische Challenge, die sowohl Kreativität als auch präzises Handwerk verlangt. Ziel des Projekts ist es, jungen Berufsleuten eine Plattform zu bieten, auf der sie ihr Können zeigen, neue Erfahrungen sammeln und sich mit anderen Lernenden messen können.
Preisvergabe an der Winthi Mäss
Die im Rahmen des Projekts gefertigten Objekte wurden in einer eindrucksvollen Ausstellung präsentiert, die parallel zur Winthi Mäss stattfand. Zahlreiche BesucherInnen nutzten die Gelegenheit, die Vielfalt an Ideen, die handwerkliche Qualität und das Engagement der Lernenden zu bestaunen. Die Ausstellung zeigte eindrücklich, wie viel Talent und Leidenschaft in der Schreinerbranche steckt. Ein besonderes Highlight war die feierliche Preisverteilung, die auf der grossen Bühne der Winthi Mäss durchgeführt wurde. Vor Publikum wurden die besten Arbeiten ausgezeichnet und die Lernenden erhielten Anerkennung für ihre aussergewöhnlichen Leistungen. Nina Strassmann hat dabei in der Challenge 3 gleich drei erste Preise abgestaubt: Die Mischung aus Messeambiente, stolzen Teilnehmenden und begeisterten Zuschauenden machte die Ehrungen zu einem emotionalen Moment.
Das Projekt Holzzauber hat erneut bewiesen, wie wertvoll die Förderung junger Fachkräfte ist und wie stark das handwerkliche Schaffen im Holzbereich in der Region verankert ist. Die Begeisterung und das hohe Niveau der eingereichten Arbeiten lassen bereits jetzt Vorfreude auf die nächste Ausgabe aufkommen.
Die Challenges
Challenge 1 - Modellbau: Entwurf und Bau eines Modells im Massstab 1:10. Fördert räumliches Vorstellungsvermögen, Freihandzeichnen und Planverständnis. Sieger waren Miro Cedric Mojonnier (Kategorie Unternehmer), Kim Joëlle Mafli (Kategorie Gestalter) und Benjamin Camille Gauillaume Franchini Lambert (Publikumsvoting).
Challenge 2 – Rahmenprojekt: Herstellung eines Holzrahmens. Planherstellung in der Schule, Fertigung im Lehrbetrieb, Bewertung im ÜK. Fördert Planverständnis und praktische Kompetenzen. Hier siegte Simona Linda Dettwiler (Kategorie Unternehmer), Emil Max Bommer (Kategorie Gestalter) und Bejamin Elijah Martin (Publikumsvoting).
Challenge 3 – Objekt nach Motto: Es wird ein Motto vorgegeben, wozu ein passendes Objekt hergestellt werden soll. Bis zu 40 Stunden werden dazu im Betrieb zur Verfügung gestellt. In dieser Challenge ging der Sieg an Nina Strassmann (Kategorie Unternehmer, Publikumsvoting und Instagram-Likes) und Jann Rempfler (Kategorie Gestalter).


Berufsmesse Zürich 2025
Berufsmesse Zürich
Die Berufsmesse Zürich hat in diesem Jahr erneut alle Erwartungen übertroffen: Insgesamt 61’000 BesucherInnen strömten an den grössten Berufswahltreffpunkt der Schweiz – ein neuer Rekord. Am Stand des Schreinermeisterverbandes Kanton Zürich SVZ konnten die Interessenten den Schreinerberuf gleich hautnah erleben.
Ein besonderes Highlight war die Möglichkeit, direkt vor Ort ein eigenes Lineal herzustellen. Dieser praktische Einstieg ins Arbeiten mit Holz fand grossen Anklang bei den SchülerInnen.
Benjamin Hardmeier vom Ausbildungszentrum Winterthur-Ohringen zeigt sich begeistert: «Ich finde, es war eine der besten Messen überhaupt. Es hatten viele BesucherInnen und auch das Interesse an unserem Stand war gut. Einige Neuigkeiten am Stand haben sich sehr positiv ausgewirkt. Zum Beispiel haben wir neu eine computergesteuerte Handoberfräse im Einsatz, was bei den Jungen sehr gut angekommen ist.» Auch traditionelle Handwerkstechniken wurden mit Begeisterung ausprobiert: Das Hobeln entwickelte sich zu einem echten Besuchermagnet. «Überrascht hat mich, mit wie viel Begeisterung die SchülerInnen gehobelt haben», sagt Benjamin Hardmeier. Über 500 Säckchen mit duftenden Arvenspänen wurden erarbeitet – ein Zeichen dafür, wie viele junge Hände das Werkzeug ausprobierten.
Besucheransturm
Der Besucherandrang war enorm: «Am Samstagmorgen sind wir richtiggehend überrannt worden. Zum Glück waren drei Standleiter und fünf Lernende vor Ort. So konnten wir den grossen Andrang einigermassen bewältigen», berichtet Hardmeier. Mit neuen Technologien, traditionellen Arbeitstechniken und einem engagierten Team setzte der Schreinermeisterverband Kanton Zürich SVZ den Schreinerberuf in den Fokus und zeigte die grosse Vielfalt auf.
20 Jahre Berufsmesse Zürich
Auch zur 20. Eröffnung der Berufsmesse begrüsste die Bildungsdirektorin Silvia Steiner die Anwesenden mit einigen Worten. «Zum zehnten Mal darf ich nun hier stehen, was mich sehr freut.» Im Referat von Prof. Dr. Ursula Renold wurden zentrale Entwicklungen der Berufsbildung sowie deren Bedeutung und Auswirkungen aufgezeigt. In einer Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Ursula Renold, Hans-Ulrich Bigler (Aalt Nationalrat und Initiant der Messe) sowie Persefoni Blantas (Stab Firmenkunden ZKB) wurde dies sowie die persönliche Bedeutung der Berufsmesse diskutiert.



Berufsmesse Zürich 2024
Berufsmesse Zürich 2024
Berufe entdecken
Sägen, schleifen und dreidimensionale Arbeiten austesten – dies und viel mehr konnten die BesucherInnen der Berufsmesse Zürich am Stand des Schreinermeisterverbandes Kanton Zürich SVZ selber machen.
Ein Werkstück selber herstellen und gleich mit nach Hause nehmen – das war das Ziel der interessierten SchülerInnen am Stand des Schreinermeisterverbandes Kanton Zürich SVZ. Mit Unterstützung der anwesenden Lernenden konnten sie einen Lineal aus Holz herstellen und so gleich einige Arbeiten aus dem Schreineralltag kennenlernen und umsetzen. „So können die Jugendlichen wenigstens ganz kurz ein bisschen in die Welt als SchreinerIn eintauchen und spüren, ob dies ein Beruf für sie sein könnte oder nicht“, sagt Benjamin Hardmeier.
Auch vor Ort war Jaro Burkhalter. Er hat an den Sektionsmeisterschaften in Winterthur-Ohringen 83 Punkte erreicht und so seinen Weg an World Skills angetreten. „Mein Ziel ist es, an die Weltmeisterschaften zu kommen, dafür übe ich auch regelmässig“, sagt der Schreinerlernende. So konnte er auch an der Berufsmesse Arbeiten üben, die er für die nächsten Meisterschaften brauchen kann. Natürlich stand er auch für Fragen und zur Unterstützung der BesucherInnen zur Verfügung.
Ein voller Erfolg
Auch die Organisatorin der Berufsmesse Enca Dellai ist bemüht um die Zukunft der Jugendlichen: „Die Lehre ist nicht nur ein Einstieg in die Berufswelt, es geht auch um die Entwicklung der Selbstständigkeit und des Sozialverhaltens.“ An der Berufsmesse haben die SchülerInnen die Möglichkeit, zum einen die Berufe genauer kennenzulernen, zum anderen aber auch Vorbilder zu finden. „Die Jugendlichen möchten schauen, wer in welchem Bereich tätig ist, denn auch Vorbilder beeinflussen die Berufswahl. Deshalb ist es für Betriebe unter anderem wichtig, gute AusbildnerInnen zu beschäftigen, denn diese ziehen gute Lernende an und geben ihnen die nötigen Kenntnisse mit auf den Weg in die Berufswelt“, so Regierungsrätin Silvia Steiner. Die Berufsmesse verzeichnete gemäss den OrganisatorInnen einen bemerkenswerten Besucheransturm. Rund 62‘000 BesucherInnen aus zehn Kantonen nutzen die Gelegenheit, sich über die verschiedenen Berufe zu informieren. „Die Veranstalter, der KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich sowie die Messe Zürich freuen sich über einen Anstieg von fast 14 Prozent an Besuchenden im Vergleich zur letzten Ausgabe“. Auch einige Worte sprach der CEO der Coop Gruppe Philipp Wyss an Eröffnung der Messe: „Ich habe eine Ausbildung zum Metzger absolviert und konnte bei Coop die Karriereleiter hochsteigen. Dies soll den Jugendlichen zeigen, dass es sich lohnt, dranzubleiben.“
Text und Bild: Chantal Kunz

Jaro Burkhalter trainiert für die Weltmeisterschaften.

Die SchülerInnen konnten selber ein Lineal herstellen.

Regierungsrätin Silvia Steiner war an der Eröffnungsfeier anwesend.
Revision Grundbildung
Revision Grundbildung
Die Revision der Berufe Schreiner/in EFZ und Schreinerpraktiker/in EBA wurde im 2023 gestartet und die neuen Ausbildungen sollen ab Sommer 2028 angeboten werden.
Das Ergebnis der nationalen Umfrage im Jahr 2024 hat gezeigt, dass eine generalistische Schreinerausbildung im Vordergrund stehen soll. Dazu wurde auch die Prozessorientierung in den Schwerpunkten Planung (nicht auf Stufe EBA), Produktion und Montage bestätigt. Die Fachrichtungen Möbel/Innenausbau, Bau/Fenster, Wagner und Skibau wird es die in Zukunft nicht mehr geben. Die Ausbildungsdauer bleibt unverändert bei 4 bzw. 2 Jahren.
„Die Revision ist in vollem Gange und in Arbeitsgruppen wird intensiv an der Ausarbeitung des Bildungsplans und des Qualifikationsverfahrens gearbeitet“, sagt Christian Mettler. Er ist Teil der Revisionsgruppe, welche die Revision strategisch begleitet. „Aktuell erarbeitet die eine Arbeitsgruppe die Leistungsziele zu den vorgegebenen Handlungskompetenzen. Gleichzeitig erarbeiten andere die verschiedenen Prüfungselemente und deren Inhalte für das Qualifikationsverfahren der beiden Grundbildungen. Das alles muss im nächsten Schritt aufeinander abgestimmt werden.“

Revision
Schülerinformationsnachmittage
Schülerinformationsnachmittage
AZO Winterthur-Ohringen
Schlummernde Talente
Mitte Dezember führte das Ausbildungszentrum Schreiner Oberohringen den zweiten Schülerinformationsnachmittag im Jahr 2024 durch. Unter den Teilnehmenden schlummern einige Schreiner-Talente.
Pascal Messmer, ÜK-Leiter im AZO, informierte die 23 interessierten SchülerInnen über den Schreinerberuf und die Ausbildung EFZ und EBA. Anschliessend konnten diese so richtig in den Beruf eintauchen und selber ein Werkstück herstellen. Von A bis Z begleitete Pascal Messmer die jungen Leute bei der Herstellung eines Pen Holders. Zu Beginn standen alle vor einem rohen Massivholzbrett. Dieses wurde in mehrere Teile zugeschnitten, welche die SchülerInnen anschliessend bearbeiten konnten.
Sie bedienten die Säge, bearbeiteten das Holz mit dem Hobel, bohrten Löcher und beschrifteten das Stück Holz mitttels CNC-Maschine. „Die praktischen Arbeiten wurden mit Fleiss und grossem Engagement getätigt. Die Qualität der Werkstücke liess am Ende das ein oder andere Talent durchblitzen“, erzählte Pascal Messmer nach dem Anlass. Er hofft sehr, dass er mit diesem Nachmittag den SchülerInnen die Türe zum Schreinerberuf ein wenig weiter öffnen konnte.
ZSV Opfikon Glattbrugg
Viele interessierte SchülerInnen
Das Interesse am Schülerinformationsnachmittag in Opfikon Glattbrugg war gross. Doch der Platz im Ausbildungszentrum reichte aus, um allen Teilnehmenden die Möglichkeit zu geben, ein eigenes Werkstück aus Holz zu erstellen.
In Opfikon trafen fast 40 interessierte Schüler und Schülerinnen zum Schülerinformationsnachmittag ein, um mehr über den Schreinerberuf zu erfahren. Sie teilten sich zu Beginn in zwei Gruppen auf. Die eine Gruppe erhielt zuerst bei Peter Reimann, Kursleiter im Schreiner Ausbildungszentrum Opfikon Glattbrugg, genaue Informationen über die Ausbildung. Währenddessen arbeitete die andere Gruppe tatkräftig an ihrem Werkstück. Sie erarbeiten unter Anleitung und mit Hilfe einiger Lernenden, welche sich als Unterstützung gemeldet haben, ein Zopfbrett. Zuerst hatten sie ein rohes Stück Holz in der Hand. Dieses konnten sie zuschneiden, mit dem Hobel verfeinern, sägen, bohren und schleifen. Da unterdessen auch einiges an Technik zum Schreinerberuf gehört, wurde jedes Zopfbrett mittels CNC-Maschine noch mit einem Muster versehen. „Die Feedbacks waren grösstenteils sehr gut, was mich natürlich freut. Ich würde mich über Nachwuchs-SchreinerInnen sehr freuen“, äussert sich Peter Reimann.










